Musée National d‘Histoire naturelle Luxembourg
Ständige Ausstellung
2011 – 2017

Carlo Mierendorff – Atmosphäre Weimar
Temporär Ausstellung
2016

Musée rural Binsfeld, Luxembourg
Ständige Ausstellung
2015

Spielkartenmuseum Jean Dieudonné,
Grevenmacher, Luxembourg

Ständige Ausstellung
2011

Geschichte der Industrialisierung Rüsselsheims
Temporär Ausstellung
2010

Musée Tudor, Rosport, Luxembourg
Ständige Ausstellung
2009

Gedenkstätte KZ Osthofen
Ständige Ausstellung
2004

Brunnenstube der Festung Rüsselsheim
Ständige Ausstellung
2003

Sinti und Roma - Ausstellung im Museum Auschwitz
Ständige Ausstellung in der Gedenkstätte Muzeum Auschwitz
2001

Jean Daligault – Eine Passion
Temporäre Ausstellung
2000

600 Jahre Festung Rüsselsheim
Temporäre Ausstellung
1999

Völkermord an den Sinti und Roma
Ständige Ausstellung
1997

Die Dauerausstellung des naturgeschichtlichen Museums Luxembourg zeigt seit 2017 seltene, teils sehr alte Sammlungsobjekte, die durch die Gestaltung in ihren evolutionsgeschichtlichen Zusammenhang gestellt werden und so den Besuchern ein breites Verständnis für die komplexen Entwicklungen, Zusammenhänge, Ursachen und Folgen, Irrwege und Erfolge der Erde und der Evolution ermöglichen.
Auftraggeber: Musée National d'histoire naturelle Luxembourg

Die Ausstellung stellt den SPD-Politiker Carlo Mierendorff in die turbulente Atmosphäre seiner Zeit, der Weimarer Republik. Neben einer biografischen Darstellung sind in einem „Kino” dokumentarische Aufnahmen zu sehen. Teile der Ausstellung sind so konzipiert, dass sie als Wanderausstellung dienen können.
Auftraggeber: Landeszentrale für politische Bildung, Mainz

Das Musée rural Binsfeld im Norden des Großherzogtums Luxembourg ist eine wahre Schatzgrube: Anhand unzähliger Objekte, teilweise in ihren Originalräumen, werden Geschichte und Alltag des Landlebens mit seinen großen Umbrüchen nachvollziehbar, machen die Gegenwart verständlich und werfen Fragen zur Zukunft auf. Das Museum besteht aus mehreren Gebäuden, deren ältestes aus dem 16. Jahrhundert stammt
Auftraggeber: Musée Rural Binsfeld, Luxembourg

Die Stadt Grevenmacher in Luxembourg war im 18. und 19. Jahrhundert ein Zentrum der Spielkartenherstellung. Die Ausstellung zeigt nicht nur die beeindruckende Sammlung von Druckstöcken des Familienbetriebs Dieudonné, sondern gibt Einblicke in die Produktionsweise der Manufaktur. Das Spielkartenmuseum ist eine eigenständige Abteilung des Druckmuseums im Kulturhuef Grevenmacher.
Auftraggeber: Kulturhuef Grevenmacher, Luxembourg

Wegen Umbaus der Hauptgebäude wurde es notwendig, für drei Jahre eine Übergangsausstellung zur Industrialisierung Rüsselsheim zu erstellen. Hierbei fand ein großes Modell der gesamten Opel-Werke aus den 70er Jahren einen zentralen Platz.
Auftraggeber: Museum der Stadt Rüsselsheim

Nur wenige kennen ihn, den Henri Tudor aus Luxemburg. Dabei war er der Erfinder des ersten brauchbaren Akkumulators, heute besonders aktuell bei Elektroautos, mit denen er auch schon zu tun  hatte, vor über 100 Jahren. Es war an der Zeit, ihm ein Museum zu geben. Die Gemeinde Rosport in Luxemburg, Tudors Heimatort, hat es eingerichtet. Wir führten die Konzeption, die Gesamtgestaltung sowie die Texterstellung aus.
Auftraggeber: Commune de Rosport, Luxembourg

In Osthofen wurde 1933 in einer ehemaligen Papierfabrik eines der ersten KZ errichtet. Es diente zur Ausschaltung der Regimegegner und stand damit am Anfang des beginnenden KZ-Systems Nazi-Deutschlands. Die Ausstellung, die wir 1995 zur Eröffnung der Gedenkstätte errichteten, wurde 2004 in neuen Räumen von uns neu konzipiert und realisiert.
Auftraggeber: Landeszentrale für politische Bildung, Mainz

Die Funktion der Brunnenstube im Festungswall ist nicht eindeutig zu klären, ihre eigenwillige Raumarchitektur und -atmosphäre vermitteln aber eindrucksvoll den Festungscharakter. Es sind dort Exponate der Ausgrabungsfunde ausgestellt.
Auftraggeber: Museum der Stadt Rüsselsheim

600.000 Sinti und Roma wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Ihre Ausgrenzung, Verfolgung und schließlich ihre Ermordung stellt die Ständige Ausstellung im Staatlichen Museum Auschwitz dar. Dem authentischen Ort wird die Präsentation durch eine zurückhaltende, nüchterne Sprache gerecht.
Auftraggeber: Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma und Staatliches Museum Auschwitz

Jean Daligault, ein französischer Priester, war Häftling im KZ Hinzert im Hunsrück. Seine kleinstformatigen Zeichnungen, teilweise auf Zeitungspapier, sind von hohem künstlerischen Wert. Die Ausstellung sollte Daligaults Werke vor allgemeinen Fotos des NS-Regimes präsentieren, was wegen der kleinen Formate der Kunstwerke zum Problem wurde. Die Lösung bestand in einer eigenwilligen Präsentationsform mit einem Spiegelungssystem in Vitrinen.
Auftraggeber: Kreis Trier-Saarburg

Als militärische Bauwerk war die Geschichte der Festung Rüsselsheim nur kurz, als Ruine umso länger. Erst jüngere Ausgrabungen gaben Auskunft über das Leben in der Festung. Die Ausstellung lässt dies wieder lebendig werden.
Auftraggeber: Museum der Stadt Rüsselsheim

1997 wurde das Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg eröffnet. Die dortige Ausstellung ist die erste umfassende Darstellung der Verfolgungsgeschichte dieser deutschen Minderheit. In der Folge entwickelten wir zwei Wanderausstellungen zu den deutschen und den europäischen Sinti und Roma (1998 und 2006).
Auftraggeber: Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma, Heidelberg